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10.05.2015

Erhöhte Sonnenaktivität

Am Mittwoch, den 06.05.2015 gab es eine sehr starke Sonnenerruption auf einer Skala von X2.7 (“X” ist nach NASA so ähnlich wie: “Wow, das ist der Hammer“…)
Es sieht danach aus, dass auch heute die Sonnenaktivität nochmals sehr heftig sein wird…. eine Erruption kommt meistens in einer Welle von mehreren.

Man kann sich dies wie folgt vorstellen. Wer in einem Waldgebiet wohnt wie ich, weiß dass in der Morgen- und Abenddämmerung Wildwechsel passiert. Der kluge Autofahrer achtet darauf, dass es die Zeit ist wo der Verkehr nachlässt und die Natur wieder seinen natürlichen Verlauf nimmt, also: Runter vom Gaspedal. Wenn ein Reh erscheint am Straßen-/Waldesrand während des Fahrens: Noch langsamer fahren, weil es sehr wahrscheinlich noch mehrere Rehe hinterherkommen um die Straße zu überqueren.

Die Effekte einer Sonnenerruption brauchen meistens 2-5 Tage um uns zu erreichen.

Da man im Allgemeinen weiß, welchen Effekt Sonnenerruptionen haben auf unser Stromnetz und unsere Computersysteme, möchte ich in diesem Artikel beleuchten welche Effekte erhöhte Sonnenaktiviät auf unser eigenes menschliches System haben.

Die Sonne ist verbunden mit unserem Kopf (wie die Erde mit unserem Oberkörper und der Mond mit unserem Unterleib). Wie beim Computer kann es sein, dass wir im Kopf einen „Ausfall“ erleben: Wir können nicht klar denken und es fühlt sich so an, als ob man in einem Schwebezustand ist, torkeln wie betrunken herum oder fühlen uns nicht ganz „da“, wie im Schlafwandel. Auch Schwindel kann vorkommen, ein allgemeiner Energieverlust im Rest des Körpers und eine erhöhte Hormonaktiviät vor allem bei Frauen - kurz vor, während und auch noch nach der Menopause (erhöhtes schwitzen und „flushen“).

Die Zirbeldrüse
Sonnenenergie im allgemeinen regt unsere Zirbeldrüse an, und sicherlich um so mehr wenn es Sonnenerruptionen gibt. Diese kleine Drüse im Zentrum des Gehirns, auch Epiphyse (engl. Pineal Gland) genannt, erscheint auf den ersten Blick weitaus weniger bedeutungsvoll, als sie es in Wahrheit ist. Die kieferzapfenförmige Zirbeldrüse ist zwar winzig klein, aber dennoch ist sie außerordentlich wichtig für unsere körperliche, geistige und, der Meinung einiger Experten zufolge, auch für unsere spirituelle Gesundheit. Sie steuert die innere Uhr, reguliert den Schlaf und erhöht unsere Intuition.

Wissenschaftler vermuten, dass die Zirbeldrüse einen Stoff namens Dimethyltryptamin (DMT) produzieren kann. Diese Substanz verleiht halluzinogenen Pflanzen wie Psychotria viridis ihre berauschende Wirkung. DMT ermöglicht unserem Gehirn, neuartige Gedankenstrukturen und Empfindungen zu kreieren.

Wie beim Wildwechsel - wie oben beschrieben - werden wir in dieser Zeit gezwungen „langsamer“ zu werden. Ist es schon jemanden in den letzten Tagen aufgefallen, dass ihm die Sachen wie von alleine aus den Händen fallen, man öfters danebengreift, oder nicht mehr weiß was man gerade gemacht hat?

Was passiert mit unserer Seele während erhöhter Sonnenaktivität?
Die Seele freut sich, denn sie bekommt mehr Freiraum - der Kopf / Verstand verliert die Kontrolle, „wir“ verlieren die Kontrolle. Oft reagieren wir sowieso sehr intuitiv auf diese hohen Energien und buddeln im Garten herum, machen verträumt den Grill an oder verlieren uns in etwas, was wir gerne tun um unsere Systeme zu entspannen. Und das ist gut so: So gut wie möglich entspannen ist das wichtigste – um der Seele den Freiraum zu gönnen und das Steuer zu überlassen um unsere Systeme zu regulieren. Wenn wir uns in unserem Tun verlieren, kann der Verstand nicht blockieren.

Sonnenlicht hat eine reinigende Kraft – wer kennt nicht den Trick aus Omas Zeiten um Decken und Kissen regelmäßig ans Sonnenlicht zu bringen? So hat dieses Licht auch eine reinigende Wirkung zu unserem Inneren, um die Themen, die im Dunkeln sind hervorzuheben damit sie bereinigt werden können.

Das ist nicht unbedingt ein angenehmer Prozess. Man stelle sich vor wie die Frühlingssonne zum ersten Mal ins Haus kommt und man plötzlich den Staub, die Spinnweben und den Dreck unter dem Schrank sieht. Oft reagieren wir hierauf mit Scham, Schuldgefühl und Ekel, manchmal auch Wut. Ebenso passiert dies im Inneren, in unserem inneren Haus.

Vor allem bei Sonnenerruptionen fühlen wir die Naturgewalt, wir fühlen wie klein wir eigentlich sind: von der Sonne aus gesehen sind wir nur eine winzige Mikrobe. Es raubt uns unser Selbstvertrauen – aber in Wahrheit nur das Ego-Selbstvertrauen.

Diese Sonnenenergie ist mächtig und wir werden konfrontiert mit den Erfahrungen in unserem Leben wo wir uns ohnmächtig gefühlt haben, oder überfordert waren, oder die Kontrolle verloren haben – es läuft ein innerer Film ab von all diesen Momenten. Igitt…..

Wie darüber denken?
Die Sonne ist wie ein großer Vater, genau wir die Erde wie eine große Mutter ist. Stellen wir uns mal folgendes Bild dieses Vaters vor:

Als kleines Kind haben wir uns sicher gefühlt unter dem väterlichen Schutz. Während erhöhter Sonnenaktivität fühlen wir uns wieder „gezwungenermaßen“ wie ein kleines Kind, dass noch viel lernen soll.

Dass dieser Vater uns auch mal getadelt hat und seine Autorität gezeigt hat, hat uns dadurch nur noch sicherer mit ihm fühlen lassen. Diese Sicherheit kam daraus hervor, dass der Vater uns klare Grenzen gezeigt hat, aber auch Verständnis zu dem Quatsch den wir veranstalten (mit einem verständnisvollen, liebevollen Grinsen, distanziert aber involviert zur gleichen Zeit).

Die Zeiten der Sonnenerruptionen bringen uns wieder dazu in eine gesunde Demut zu gelangen, zu einem Vertrauen, dass für uns gesorgt wird, dass auf uns geachtet wird. Das wir uns getadelt fühlen, hat damit zu tun, dass die Sonne will, dass wir in unserem inneren Wachstum weiterkommen sollen.

Diese Energie hat nur Gutes mit uns vor und versucht uns zu helfen erwachsen zu werden, in unsere Eigenverantwortung zu kommen. Wir dürfen unseren Willen und was wir uns vom Leben wünschen wieder neu entdecken und umsetzen. Wir dürfen in die Eigenmacht kommen, in die Selbstbestimmung – im Einklang mit dem Bild, dass Gott sich von uns gemacht hat.

Da nimmt man diese Wachstumsschübe doch mit einem „Dankeschön“ an, oder?