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Meine Erfahrungen und Hintergründe


Ich war 5 Jahre alt und sah, dass ein kleines, ertrunkenes Kind aus dem Wassergraben in seinen Sarg gelegt wurde. Es hat mich fasziniert. Denn schon da fühlte ich den Unterschied zwischen dem stillen, ruhigen Frieden des Kindes und die der aufgebrachten Menschenmasse.

Als mein Vater starb als ich 12 Jahre alt war konnte ich meiner Mutter sagen, dass es dem Papa jetzt gut geht und das er keine Schmerzen mehr hat. Es hat sie im Trubel von 500 Begräbnisteilnehmern beruhigt. Mein Vater blieb danach 30 Jahre in meiner Nähe um zu sorgen, dass es mir gut ging. Er sorgte auch dafür, dass meine Mutter auf jeder Ecke der Straße Silbermünzen fand, worüber sie sich wie ein kleines Kind erfreute. Sie fand auch viele Kinder, oder sollte ich sagen, die Kinder fanden sie um sie um Hilfe zu bitten. Bis heute hat sie dadurch 14 Kinder mit wichtigen Schritten ins Leben begleitet.

Meine Großmutter, eine Kräuterfrau und mein Vorbild für wie man lebt nach den Naturgesetzen starb als ich 18 Jahre alt war. Ich verstand nicht, dass kein anderer in der Familie dies nicht vorhergesehen hatte. Dies war doch offensichtlich? Und so von ihr geplant? Meine Großmutter war jemand die wusste, dass es bald einen Tod in der Familie geben würde. Sie wusste auch, ob eine schwangere Frau ein Junge oder ein Mädchen zur Welt bringen würde. Sie wusste vieles aber konnte vieles in ihrer Zeit nicht sagen, weil es noch nicht die Zeit dafür war.

Seitdem bestudiere ich den Tod ganz genau, ob es um Sterbefälle in der Familie geht, bei Verwandten, Freunden oder ob es um Unbekannte geht. Ich habe mich viel mit Menschen unterhalten, die eine Nahtoderfahrung erfahren haben, einen nahen Todesfall hatten. Ich habe mich über viele Jahre mit den damit verbundenen, spirituellen Themen beschäftigt und unzählige Seminare besucht. Ich habe mich dadurch immer tiefer dafür geöffnet.

Als mein Lebenspartner in 2009 an Speicheldrüsenkrebs starb ging für mich eine neue Dimension auf. Ich fing meinen Erwachensprozess an und mein Hellhören verstärkte sich auf ungeahnte Weise.

Mein Lebenspartner und ich hatten eine sehr starke, spirituelle Verbindung die nach dem Tod nur noch stärker wurde. Der Schleier zwischen dem Diesseits und dem Jenseits hob sich für mich an und ich bekam neue und tiefere Verständnisse, die sich bis zum heutigen Tag weiterentwickeln.

Es ist mir auch langsam klar geworden, dass nicht jeder diese Art von Zugang zu den Verstorbenen findet obwohl er für jeden da ist.

Für mich ist es "normal", dass es nicht nur eine Welt gibt. Es ist für mich eine tägliche Wahrnehmung.

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